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l%C3%BCdecke-a8699a43?trk=profile-badge">Volker Lüdecke

3.6.13

Ende Mai 2013 ging mein neuer Kurzfilm "Klassenkampf" an den Start. Als Textvorlage diente mein
gleichnamiger Text bei Drei Masken Verlag, München.




17.5.13

Hartmuts erstes Renommierstück

Hab gerade erfahren, dass vor mir schon jemand auf die Idee kam, die BER Ruine (Flughafen Milliardenloch von Berlin) in ein Theater zu verwandeln. Dann sollten dort doch auch viele andere Stücke gespielt werden, in Mehdorns Ruinentheater. 
Wie wäre es mit dem "Nie gelungen Lied"? Da gab es doch vor einiger Zeit mal eine Inszenierung dieses altgermanischen Stoffs in Worms? Mein Tipp: unbedingt sehenswert! ;-)
V.L.

11.5.13

Hartmut Mehdorn auf der Flucht vor Beppe Grillo

In Italien ist alles anders. Besser vielleicht. Dort gibt es einen Beppe Grillo, der den alten Seilschaften von Politikern beibringt, geht nach Hause, wir haben die Nase voll von euch. Euren Job können andere besser machen.
In Berlin war Fritz Teufel ein ähnlicher Politclown. Er verteilte wie Grillo mit Humor  Wahrheiten an die richtigen Stellen. Ein Cohn Bendit zu seiner besten Zeit auch. Aber der wird ja inzwischen geehrt, während der Teufel auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof begraben liegt.
In Berlin ist vorerst kein Beppe Grillo in Sicht. Dafür sorgen allein schon die zahlreichen Seilschaften aus Kultur und Politik. Hier existierte schließlich über Jahrzehnte alles doppelt. Theater, Opernhäuser, Orchester, Literaturverbände, Parteien und Parlamente. Und die dazu gehörigen Seilschaften.
Die existieren vermutlich noch heute. Als feindliche Lager im kalten Krieg. Sich immer noch gegenseitig misstrauisch bespitzelnd und sabotierend.
Geht nach Hause und lasst andere euren Job machen?
Nicht in Berlin. Be Berlin! Sei Seilschaft!
Aber der Teufel steckt ja bekanntlich im Detail. In Kabelschächten zum Beispiel. Die einfach zu klein geraten sind. Oder in Auswahlkriterien, die einfach nicht transparent sind. Wie beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens.
Das BER-Theater hat inzwischen Spannenderes zu bieten. Auf der Bühne wird vielleicht bald das Flughafenstück "Abreißen oder Sanieren?" uraufgeführt. Verhandelt wird dabei die Frage, ab wann qualifiziert sich eine Ruine offiziell als Ruine?
Beppe Grillo könnte einen der Hauptdarsteller geben.
Neben Hartmut Mehdorn.
V.L.

7.5.13

Was macht eigentlich Hartmut Mehdorn?

Vielleicht köpft er ja gerade sein Frühstücksei und sagt sich: "Ich war Herr über tausende Züge und den großen Fahrplan. Ich habe es geschafft, dass die Menschen sich den Zügen anpassen und nicht umgekehrt. Nur Millionäre steigen noch spontan in einen Zug, alle anderen bestellen ihr Ticket Tage im Voraus, wenn sie bezahlbar reisen wollen."
Dann kaut er vielleicht genüßlich auf seiner Berliner Schrippe, nippt am Kaffee und denkt an seine anderen Erfolge.
"Ich war Herr über hunderte Flugzeuge und Flugrouten. Nun sind es einige Strecken weniger, genau wie bei der Deutschen Bahn. Ich habe es geschafft, dass die Menschen sich den Verkehrsströmen anpassen und nicht umgekehrt."
Nach dem Frühstück denkt sich Hartmut Mehdorn vielleicht etwas Neues aus.
"Nun bin ich Herr über eine Flughafenruine. Kein Flugzeug startet oder landet dort. Genau wie Elly Beinhorn, die fliegt auch nicht mehr. Und trotzdem ist sie bestimmt in den Himmel gekommen. Kein Grund zur Beschwerde also."
Dann klingelt er vielleicht seinem Chauffeur, dass er es eilig habe. Auf der Fahrt denkt und denkt er, grübelt und grübelt über sein neues Großprojekt.
"Ich bin Herr über eine Ruine und warum sollte sich damit kein Geld verdienen lassen? Berühmte Ruinen gibt es überall auf der Welt! Ich gebe grünes Licht für die Eröffnung einer Bratwurstbude. Am Ende der Buslinie, mit der keiner fährt, damit schon mal die Brandenburger mit ihrem Willy Brandt Flughafen zufrieden sind. In ein paar Monaten genehmige ich dann die Eröffnung einer Fischbrötchenbude, damit auch die Hamburger herbeiströmen. Und natürlich einen Hamburger Verkauf auch."
Vielleicht unterhält er sich während der Fahrt sogar mit seinem Chauffeur, der ihm das Zielführende an seinen Ideen bestätigt.
"Ich bin Herr über eine Flughafenruine, dem neuen Touristenmagnet."
Diktiert er vielleicht seiner Sekretärin ins Diktaphon.
"Ruinen haben schon seit jeher die Neugier von Touristen geweckt. Wie im Heidelberger Schloss, wo man einen gesprengten Turm besichtigt. So etwas ließe sich mit unserem Tower ebenfalls in Kürze vollbringen."
Dann denkt er vielleicht an das ruhmreiche Berliner Theatertreffen, das gerade seinen fünfzigsten Wiedergang erlebt. Und dass es im Heidelberger Schloss auch Theateraufführungen zu bestaunen gibt.
"Ich werde ein BER-Theater verfügen. Schafft mir diesen Schreiberling Lüdecke herbei, er soll sein Elly Beinhorn Stück im Flughafen aufführen. Elly Beinhorn landet als erste Pilotin auf dem neuen Willy Brandt Flughafen! Endlich eine positive Schlagzeile! Danach darf sich niemand mehr über fehlenden Fluglärm beschweren!"
Am späten Abend begibt sich Harmut Mehdorn vielleicht zum Berliner Theatertreffen, um sich als innovativer Theaterintendant feiern zu lassen.
V.L.

6.5.13

Berliner Wahnsinn

Was macht eigentlich Hartmut Mehdorn? Da stehen in Berlin mal wieder riesige Hallen leer, der Terminator würde sagen "Terminals", Geisterbuslinien fahren hin und zurück, Millionen Euros unserer Steuergelder werden dafür verschwendet und wichtigen Projekten abgezogen, der Regierende zieht sich elegant aus der Verantwortung, es gibt ja noch das Theatertreffen, die Party läuft schon, will man nicht verpassen, 50 Jahre Subventionskultur feiern, der Stückemarkt zelebriert seine angeblichen Erfolgsautoren, wer hat die eigentlich ausgewählt und warum?
Hartmut Mehdorn war es wohl nicht, der macht aus dem BER Theater, dem leeren Willy Brandt Flughafen Berlin Brandenburg ein BER-Theater, stellt seine leeren Terminals ähnlich wie die Deutsche Bank den Bildenden Künstlern der Berliner Theaterszene zur Verfügung und führt dort "Elly Beinhorn ist tot", das neue Theaterstück von Volker Lüdecke auf.
Schön wärs!

17.2.13

Google - Die Verleumdungsmaschine

Suchmaschinen sind für den Internetsurfer das entscheidende Portal zur Filterung von Informationen. Google bietet dabei eine Vorauswahl an, die bei der Personensuche stigmatisierend wirkt.
Vor einiger Zeit erschienen in bezug auf meine Person Infos zu diesem Blog, zu mir als Autor, zu einem kurzen Gastspiel bei GZSZ und zu einer Firma in Amberg, mit der ich keinerlei Verbindung habe.
Gegen diese Verlinkung mit einer mir unbekannten Firma habe ich mich öffentlich gewehrt.
Nun hat google zwar diese Verleumdung aus der Vorauswahl gestrichen, aber gleichzeitig meine seit mehr als dreißig Jahren andauernde Arbeit als Autor ebenfalls in der Vorauswahl gestrichen, während eine einmonatige Tätigkeit als Darsteller mit Tagesvertrag darin exponiert dargestellt wird.
Man könnte daraus schließen, dass derjenige, der sich gegen google wehrt, öffentlich diskreditiert wird.
Eine Suchmaschine, die irreführende Suchvorschläge in bezug auf Personen anbietet, verletzt das Persönlichkeitsrecht.